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Wandertag am 2. September

17. August 2018
Wandertag am 2. September

Wir laden alle recht herzlich ein, uns bei unserem Familienwandertag ins "Reiterlehen" zu...

Almwandertag am 22.7.

11. Juli 2018
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Rama dama am 7.4.

01. April 2018
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Frühjahrsputz in unserer Gemeinde! Bitte bei UWG Walter Kroiß anmelden oder ein...

Die Gemeinde ist die kleinste selbstverwaltete politische Einheit in Österreich. Wobei gerade der Begriff "politisch" bei uns in Gaming äußerst einseitig ausgelegt wird.

Der Duden erklärt das Wort Politik wie folgt:

1. auf die Durchsetzung bestimmter Ziele besonders im staatlichen Bereich und auf die Gestaltung des öffentlichen Lebens gerichtetes Handeln von Regierungen, Parlamenten, Parteien, Organisationen o. Ä.

2. taktierendes Verhalten, zielgerichtetes Vorgehen

In Gaming wirken 3 Parteien an der Gestaltung des Gemeindelebens mit,

wobei die Sozialisten die große Übermacht stellen und durch diese Tatsache ein quasi Alleinherrschungsrecht

für sich beanspruchen. Damit verbunden gerät die gedeihliche Zusammenarbeit mit Volkspartei und Freiheitlichen in den Hintergrund. Konstruktive Vorschläge der Vertreter dieser Parteien werden - so scheint es -  grundsätzlich gleich einmal abgewürgt oder boykottiert. Es scheint, als würde unsere Frau Bürgermeister mit ihren Parteikollegen das alleinige Wahrheitsrecht beanspruchen. Schon die Sprachdiktion unserer obersten Gemeindevertreterin bringt dies klar zum Ausdruck: "Ich" statt "wir". Es geht nicht darum was eine einzelne Person für richtig und wichtig hält, im Gemeindeleben sollte Interessenpolitik im Vordergrund stehen. Was ist das beste für uns alle? Nun, bei einer großen Gemeinde wie Gaming mit weitläufigen Strukturen nicht immer einfach. Dennoch sollte der wenn auch kompliziertere Weg des Gemeinverständnisses gegangen werden, nicht der einfache "so ist es".

Gemeindepolitik sollte in Zusammenarbeit geschehen, wo jeder einzelne Mandatar gehört wird, die verschiedensten Meinungen - egal aus welcher politischen Fraktion kommend - genauso akzeptiert und überlegt werden sollte. Es geht schließlich um das Wohl aller Gemeindebürger nicht um parteipolitische oder persönliche Befindlichkeiten. Und jeder angesprochenen Person - auch der obersten Gemeindevertreterin - fällt keine Perle aus der Krone wenn sie erkennt, dass Vorschläge und Ideen der anderen 22 Gemeinderäte (auch der eigenen) in der offenen und konstruktiven Diskussion vielleicht besser und zielführender sind als die eigene - denn: die Gemeinde sind wir alle.

Deshalb: Interessenpolitik vor Parteipolitik!

Nachsatz: (wurde gestrichen)

 

Info: In Gaming gibt es 23 Gemeinderäte, die SPÖ verfügt über 16 Mandate, die ÖVP über 5, die FPÖ über 2.

Schlag nach zum Thema Gemeinde: http://www.staedtebund.gv.at/themenfelder/recht/

"Der Buntspecht"

So wie der Buntspecht finden auch unsere Kolumnisten so manches morsche Thema ...

Anmerkung: Diese Kommentare sind persönliche Meinungen und sind nicht immer mit der Parteilinie gleichzusetzen