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alpha0Zu einem überaus spannenden Thema "Haben Familienbetriebe noch Zukunft?" lud der Alphazirkel am 17. Oktober 2018 in die Kartause. Hochkaräte Gäste aus Wirtschaft und Politik beteiligten sich an der unter Moderation von Barbara Andersen und Dr. Albert Geiger geführten Podiumsdiskussion - u.a. mit Gregor und Alexandra Rosinger sowie Peter Bruckner.

Im Anschluß lud Organisator Gregor Rosinger (siehe auch unten) zu einem "Kamingespräch" mit interessanten Begegnungen und Gesprächen.

Auch in der Fachpresse wurde eingehend über diese Veranstaltung berichtet, die sicher nicht die letzte dieser Reihe ist, wie Gastgeber Gregor Rosinger versicherte.

 

 

Haben Familienbetriebe noch eine Zukunft?

Einen Betrieb in der Familie weiter zu „vererben“ ist Tradition. Vom Vater auf den Sohn, vielleicht auch die Tochter, wenns keinen Buben gab. Das war bis vor einigen Jahren noch Ehre, heute oft Bürde und Last. Die loyalen Mitarbeiter, die für den Chef durch dick und dünn gegangen sind, andersrum der Chef aber immer wieder die Augen zudrückte wenns sein musste sind meist Geschichte, Löhne und Sozialleistungen für die Arbeiter und Angestellten sind kaum zu stemmen, wenn die Geschäfte schlechter laufen. Eigenkapital ist kaum vorhanden, steckt man doch das mühsam erwirtschaftete wieder in den Betrieb. Bleibt einmal was über, dann steigen auch die Steuerbelastungen.

Die Mär von der Freiheit und Tradition

Man mag sich unter „selbständig“ Freiheit vorstellen, aber die Tücke liegt im Wort. Selbständig sein heißt meist nichts anderes als selbst ständig zu arbeiten. Sorgen und Probleme werden ständig mit sich getragen und es ist keinem Jungunternehmer zu verdenken, dass er neidisch auf seine Freunde schaut, die nach 8 Stunden heimgehen, den Kopf frei haben, sich über 14 Gehälter freuen und mindestens 4 Wochen bezahlten Urlaub haben, Krankenstand und im Fall der Fälle Arbeitslosengeld.

Mit der zunehmenden Mobilisierung hat sich auch das Kundenverhalten geändert. Der ortsansässige Handwerker ist nicht mehr selbstverständlich die erste Wahl, durch die Globalisierung hat sich das Einkaufsverhalten verändert. Internet, Schnäppchenjäger, Geiz ist geil. Branchenriesen dominieren den Markt. Auf der Strecke bleibt der Kleinunternehmer, der mit all den Preisen nicht mithalten kann. Und die Kleinunternehmer sind eben meist Familienbetriebe und immer mehr davon sperren zu, weil es sich nicht mehr rentiert, die „Jungen“ dem Konkurrenzkampf nicht Stand halten oder weil sie einfach klug sind und lieber das Angestelltendasein wählen als alte sich nicht mehr lohnende Traditionen ohne wirkliche Perspektive fortzuführen.

Regional, international

Das ist nicht nur in Gaming und der ganzen Region so, wo alteingesessene Familienbetriebe geschlossen oder im besten Fall verkauft haben, weil der Nachfolger keine Perspektive in seinem Unternehmertum mehr sieht. Auch international stehen zahlreiche – auch durchaus große Familienunternehmen – vor denselben Problemen. Oft ist dann Gang an die Börse der einzige Ausweg um das Fortbestehen eines bedeutenden Familienunternehmens zu sichern.
Der „Alphazirkel“, ein internationales Forum für Familienunternehmer, hat sich dieser Thematik angenommen und lädt Mitte Oktober in die Kartause Gaming zum Gedankenaustausch unter dem Motto „Familienunternehmen im Futur II“ mit einer hochkarätigen Gästeliste aus Wirtschaft und Politik. Hier werden die Erfahrungen aus dem Unternehmer- und Familienalltag miteinander ausgetauscht – und bekommt Input von außen. Dabei wird nicht nur über Zukunft und Nachfolge, sondern auch über sich verändernde Rahmenbedingungen im Umfeld von Familienunternehmen, diskutiert.

Organisiert und finanziert wird dieses Treffen von einem waschechten Gaminger, der auch führendes Mitglied des Alphazirkels Österreich ist und selbst auch am Board mitdiskutiert: Dipl.Ing. Gregor Rosinger.

Gregor2JahreGregor wer?

Gregor Rosinger. Ja, der kleine Gregor der „Scheichelbauer Traudl“, damals verehelichte Rosinger -was aber nicht bis nach Gaming durchgedrungen ist. Nach der Scheidung kehrten Mutter und Sohn wieder nach Gaming zurück, wo Gregor die Schule absolvierte, anschließend in Scheibbs maturierte und in Graz studierte (Verfahrenstechnik mit umfassender wirtschaftsrechtlicher Zusatzausbildung. Schon während des Studiums er sich professionell als Investor, der er auch erfolgreich geblieben ist. Er war auch einer der Pioniere der ungarischen Privatisierungen und Börseneinführungen der „Paprika-Stocks“. Gemeinsam mit seiner Frau Yvette investierte er speziell im Osten nach Ende des Eisernen Vorhangs. Mit zahlreichen globalen Investments ist der Finanzkonzern „Rosinger Group“ weltweit aktiv und fixer Bestandteil an der Börse, so wie der mittlerweile 52jährige selbst und seine 25 Jahre alte Tochter Alexandra, die früh ins Familienunternehmen eingestiegen ist. Doch nicht nur Investments stehen im Fokus, Gregor entwickelte das Vorgehensmodell „RMS – Regionale Mittelstand Sicherung“, wo durch Zufuhr von Kapital, Know How und Kontakten (Familien-) Unternehmen restrukturiert oder international aufgestellt werden und wo er internationale Anerkennung und Erfolge verzeichnet.

Familienunternehmen haben Zukunft.

Vielleicht nicht mehr in der althergebrachten Weise. Vielleicht gehören Traditionen gebrochen und die Blickwinkel verändert. So wie sich die klassische Familienstruktur oft zur „Patchwork“-Family gewandelt hat, werden sich kleine Familienunternehmen oder auch einstige Dynastien einem Wandel unterziehen und sich künftig neu strukturieren müssen. In die Zukunft können wir nicht blicken, eins ist aber gewiss: Unternehmertum bleibt immer spannend.

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Charlotte Weber

Mehr zu „unserem“ Gregor Rosinger im Internet:

gregor2018Der Börsianer:
https://www.wienerborse.at/emittenten/boersegang-ipo/capital-market-coach/rosinger-anlagentechnik-gmbh-co/
https://www.wienerborse.at/indizes/aktuelle-indexwerte/uebersicht/?ID_NOTATION=201653404&ISIN=AT0000A1YXV6
https://www.wienerborse.at/news/boersenradio/?search=Gregor+Rosinger&issuer=&isin=&category=&date_from=&date_to=  (bitte nach unten scrollen, dort ist die Liste mit den Interviews von Gregor Rosinger)

Einige der zahlreichen Awards:
https://www.rosingerfinance.com/about-us

Auszugsweise Presseberichte der letzten Jahre:
https://www.rosingerfinance.com/presse
https://www.gregor-rosinger.at/bilder-berichte/finanzmedien-ab-2015-aktuell/
http://forbes.net.ua/business/1402705-avstrijskij-investor-gregor-rozinger-realizuet-svoj-pervyj-proekt-v-ukraine
http://forbes.net.ua/business/1337315-chto-avstrijskij-investor-s-pyativekovoj-istoriej-ishchet-v-ukraine
und ein älterer im Andenken an das Wirtschaftsblatt https://www.gregor-rosinger.at/bilder-berichte/wirtschaftsblatt-2005/

Bücher von Gregor Rosinger:
https://www.amazon.de/Panzerwerk-statt-Hochzeitsreise-%C3%96sterreichisch-Ungarische-Erfolgsstory/dp/3737507066
https://www.amazon.de/Zeitreise-Gregor-Rosinger/dp/3746741742

Das Institut für Banking und Finance schreibt über das von Gregor Rosinger entwickelte Vorgehensmodell:
http://www.bf.uzh.ch/financewiki/index.php?title=Regionale_Mittelstands_Sicherung

Wirtschaftspolitisches Engagement als Senator im Senat der Wirtschaft und als Präsident der Interessengemeinschaft Regionale Mittelstands Sicherung
https://wien.wirtschaftszeit.at/finanzen-detail/browse/12/article/senat-der-wirtschaft-praesentiert-die-finanzierungs-toolbox-fuer-den-mittelstand

….und wer mehr wissen will fragt “Dr. Google“

"Der Buntspecht"

So wie der Buntspecht finden auch unsere Kolumnisten so manches morsche Thema ...

Anmerkung: Diese Kommentare sind persönliche Meinungen und sind nicht immer mit der Parteilinie gleichzusetzen