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Dürftiger Informationsfluss

Es hat sich nichts geändert. Wie schon die letzten Jahre ist die Information über das Gemeindeleben an die Gemeinderäte Chefsache und weiter mehr als dürftig.

Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 7. Juli standen diesmal die Auftragsvergaben fürs neue Vereinshaus in Lackenhof. Quasi zum abnicken, da ja alles längst beschlossen und vergeben und mit dem geplanten Baubeginn in einigen Tagen also eh nur Formsache.
Eingebunden war im Vorfeld ohnehin nur der federführende Architekt, der unsers Erachtens nach "eine Lawine" kostet. Rosemarie Wurm, unser Profi auf diesem Gebiet, kritisierte hier im Besonderen die Honorarberechnung (gesamt über eine 250.000 Euro). Auch die Auftragsvergabe beim Dach war nachzufragen. Hier bot aufgrund eines kleinen Planungsfehlers die nun ausführende Firma etwas komplett anderes an - mit den Angeboten der Mitbewerber nicht vergleichbar. Aus Fairnessgründen hätte man diese über die geänderte Konstruktion aber informieren sollen. Aber die Zeit drängte, man hatte ja nach Fertigstellung des Plans (2018) ja nur 2 Jahre Zeit .... Politprofimäßig beantwortete die Ortschefin auch die Frage von Franz Heher, wer für etwaige Mehrkosten beim Bau aufkommen wird. Die Gemeinde? "Das bleibt mit Sicherheit alles im Rahmen" ist die Bürgermeisterin überzeugt.
Architekt und Dachaufbau wurden mit einigen Stimmenthaltungen aus der VP-Fraktion in der vorliegenden Form beschlossen, alle anderen Auftragsvergaben wurden aufgrund Transparenz und Nachvollziehbarkeit einstimmig beschlossen.
Am Ende der Tagesordnung standen drei von der VP eingebrachte Tagesordnungspunkte. Wir wollten einfach nur MEHR Information. Im Vordergrund standen dabei die durch den Vereinshausbau entfallenden 50 Parkplätze im Zentrum von Lackenhof, die Parksituation im Raneck (wo es in den vergangenen Wochen immer wieder Probleme und Strafen gab) sowie schlechte Straßenbeläge in unserer Tourismusgemeinde die zu Unfällen führen könnten (Haftung). Ein weiterer Punkt waren die Bushaltestellen, bei denen die vorgeschriebenen Aufstiegsrampen fehlen, die aber zur Sicherheit der Kindergarten- und Schulkinder vorgeschrieben sind. Schlussendlich fragten wir auch nach, wann nun der im Vorjahr bereits groß in den Medien kolportierte Generationenspielplatz in Lackenhof nun endlich eröffnet wird ...
Nun: zu den fehlenden Parkplätzen und der kaputten Straße vor den Liftgaragen wird es irgendwann Gespräche geben bzw. hat die Ötscherliftgesellschaft in Aussicht gestellt irgendwann irgendwas zu planen ... also wartet man da einmal ab ob irgendwann irgendwas passiert.
Bei den Bushaltestellen wartet man auf den Bericht über die bereits erfolgte Begutachtung des Sachverständigen.
Und zum Generationenspielplatz wartet man auch auf diverse Angebote, Experten und wegen Corona ist das mit den Generationen halt auch so ein Thema wenn dann alle, die jungen und die alten gemeinsam auf einem Platz spielen sollen. Im Oktober hat da auch wieder erst ein Experte Zeit.

Fazit: Es geht nicht viel weiter und warum soll man eigentlich darüber dann auch irgendwen informieren.

In Zeiten wie diesen gilt also weiter: Abstand zum schwarzen Gemeinderat halten, kein Kontakt, Aerosole werden sicher auch durch Mails an die Gemeinderäte mit Informationen zur Gemeindearbeit oder durchs Telefon übertragen...