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Gaminger Schwarze Grafen

25. November 2018
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Nah, sicher!

22. November 2018
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Wandertag am 2. September

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In den letzten Wochen wurden wir immer wieder gefragt, wie wir den Wahlkampf aufbauen.

Als Kampf (von althochdeutsch kampel „Zank“, von lateinisch campus „(Schlacht)Feld“) wird eine Auseinandersetzung zweier oder mehrerer rivalisierender Parteien bezeichnet, deren Ziel es ist, einen Vorteil zu erreichen oder für das Gegenüber einen Nachteil herbeizuführen.

Blickt man in die anderen "Lager", so wird einem gewahr, dass hier nicht "den Vorteil erreichen" angestrebt wird, sondern eher getrachtet wird, dem Gegenüber einen Nachteil herbeizuführen. Nicht die vergangenen guten Taten stehen im Mittelpunkt, sondern der Versuch, auf den anderen hinzuhacken. In das Wort Kampf rutscht da beizeiten ein "R", und alles, was einmal gesagt wurde, wird solange verdreht, bis es dem "Rivalen" paßt.

Ich bin sicher keine, die gerne mit Anglizismen herumwirft, im englischen allerdings bezeichnet man den Wahlkampf als "campaign", also als Kampagne. in französisch und italienisch übrigens auch. Das gefällt mir schon viel besser. Nicht nur weil ich schon rein beruflich Kampagnen plane.

Eine Kampagne ist eine zeitlich befristete Aktion mit einem definierten Ziel, das durch geplantes und koordiniertes Zusammenwirken mehrerer Personen oder Akteure zu erreichen versucht wird.

Noch treffender allerdings finde ich den Ausdruck Bewerbung.

Wir bewerben uns für eine dauerhafte Position im Gaminger Gemeinderat

Hiezu übermitteln wir unsere Fotos, unseren Lebenslauf, uns als ganzes. Nicht alle bringen Referenzen über politische Tätigkeiten mit, aber jeder einzelne seine Persönlichkeit und sein Engagement für die Sache. Und dieses Engagement ist echt. Hier geht es um den persönlichen Willen, im Gemeinderat für die gute Sache tätig zu sein. Für die Zukunft der Gemeinde. Für Kontinuität, für Verbesserungen. Dafür, dass die Heimat nicht stagniert. Und um Visionen.

Wir bewerben uns für den Gemeinderat, um aktiv die Zukunft unserer Heimat mitzugestalten. Wir wollen nicht über- sondern gehört werden. Wir bieten unsere Mitarbeit an für etwas, das hoffentlich auch unsere Mitbewerber als höchstes Motiv haben: Das Beste für unsere Gemeinde.

Wenn es notwendig sein wird, werden wir kämpfen. Aber nicht in Form eines Hick-Hacks zwischen den Parteien. Sondern um Vorteile für alle Gemeindebürger, für die lebens- und liebenswerte Gemeinde Gaming.

Also: Kampf ja, aber um die Sache.

 

"Der Buntspecht"

So wie der Buntspecht finden auch unsere Kolumnisten so manches morsche Thema ...

Anmerkung: Diese Kommentare sind persönliche Meinungen und sind nicht immer mit der Parteilinie gleichzusetzen